Die Malediven
Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean südwestlich von Indien und Sri Lanka. Sie erstrecken sich über 871 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz südlich des Äquators. Die Inseln sind Atolle mit Korallenriffen, die die Gipfel einer im Meer versunkenen vulkanischen Gebirgskette umgeben. Insgesamt sind von den rund 1.200 Inseln nur 220 bewohnt. Für Touristen ist jedoch nur ein Teil der bewohnten Inseln zugänglich. Das sind hauptsächlich Hotelinseln oder Inseln, die häufig von Safaribooten angefahren werden. In der Regel müssen Touristen die Inseln bis Sonnenuntergang verlassen haben. Ausnahmen werden recht selten durch das Government vergeben.Als vollwertiger Reiseveranstalter bietet Dir unsere Generalagentur alles aus einer Hand, beantwortet Dir all Deine offenen Fragen und gibt Dir wertvolle Tipps für Deine Tauchsafari auf den Malediven.
Die Inseln
Die Malediven gehören zu den faszinierendsten Tauchgebieten, die dieser Planet zu bieten hat. Der im Indischen Ozean gelegene Inselstaat mit seinen knapp 400.000 Einwohnern weist dabei zahlreiche atemberaubende Atolle sowie knapp 1.200 zum Teil unbewohnte Inseln auf. Die Inseln sind geprägt von traumhaften weißen Sandstränden mit Palmen und wunderschönen Lagunen.
Kanäle und Saumriffe
Die mehr als 20 Atolle werden dabei von zahlreichen teils unberührten Korallenriffen geschützt. Diese sind infolge des Absinkens riesiger Vulkane entstanden. In der Folgezeit bildeten die Korallen die herrlichen Saumriffe der Atolle, die man heutzutage bei einem Rundflug mit dem Flugzeug wunderbar beobachten kann. Dank starker Meeresströmungen in diesem Gebiet bildeten sich auf natürlichem Wege langgezogene Kanäle, durch die sich heute Taucher aus alle Teilen der Welt bewegen. Die Riffe sind geradezu überfüllt mit einzigartiger Fauna und Flora, von denen einige Exemplare noch nicht benannt sind.
Strömungen und Sicht
Unter Berücksichtigung der Strömung und in Hinblick auf beste Sichtverhältnisse sollte man das Ziel des Tauchurlaubs auf den Malediven wählen. Generell gilt, dass es von Mai bis November westlich der Atolle besonders angenehm ist zu tauchen. Wer zwischen Dezember und April anreist, der sollte die Tauchgebiete östlich der Atolle erkunden. Die Atolle selbst übertreffen sich in ihrer Schönheit und jede von ihnen fasziniert Taucher auf individuelle Art und Weise.
Die Atolle
Die Inseln der Malediven verteilen sich auf die 26 Atolle. Dabei reihen sich die meisten der Inseln und auch die meisten der Touristeninseln (bis auf wenige Außnahmen) ringförmig um die große Lagune jedes Atolls, ähnlich den Perlen einer Perlenkette. Diese Atolle besitzen immer eine mehr oder weniger ringförmige Struktur was man aus großer Höhe am Besten beobachten kann. Die ringförmigen Atolle der Malediven sind die größten der Erde und gelten in der Geologie bzw. bei Geographen als klassisches Gebiet zur Untermauerung der Theorie der Atoll Entstehung.
Die Entstehungsgeschichte
Als Ursprung der Atolle wird angenommen, daß in Urzeiten Inseln mit Vulkanen langsam versanken und sich oben auf dem runden Vulkankegel die Riffkorallen ansiedelten. Das Wachstum der Korallen konnte quasi mit dem Untergang der Inseln schritthalten, ein gewaltiges Korallenriff begann zu enstehen. Nach dem völligen Verschwinden der Insel blieb der Atollring als einziges übrig und ist heute noch zu sehen. Bei Bohrungen konnte diese bereits 1842 von C. Darwin geäußerte Theorie bestätigt werden, allerdings bisher nicht auf den Malediven.
Bildung der Riffe
Hier wird eher vermutet, daß eine größere Landmasse, der sog. Maledivische Rücken, ebenfals im Meer versank und sich auch hier ein Korallenwachstum entwickeln konnte. Die runde Form erklären dabei verschiedene Theorien deren Wahrheitsgehalt allerdings mehr auf Spekulationen als auf Tatsachen beruhen. Tatsache ist, daß das Wachstum eines kompletten Korallenriffes, egal welche Form es hat, eine enorm lange Zeit in Anspruch nimmt, das älteste, nachweisbare Riff benötigte dafür fast 50 Millionen Jahre.
Kandus – Rifföffnungen
Damit eine Insel oder ein Atoll überhaupt mit dem Boot erreicht werden kann, muß dieser Ring um die Insel oder auch der große Atollring irgendwo einen Durchbruch haben. Die vorher bereits erwähnten Kandus oder Rifföffnung sind meist bereits durch die Natur geschaffen worden, oft mußten sie jedoch verbreitert oder künstlich angelegt werden. Damit man diese Durchfahrt auch bei schlechtem Wetter oder für Ortsunkundige zu finden sind, wurden diese mit Markierungen auf manchmal sehr eigenwillige Weise versehen. Hat ein Boot diese Markierung passiert ist sicheres und ruhiges Wasser erreicht.
Land & Leute
- Fläche: 298 Quadratkilometer
- Staatsform: präsidiale Republik
- Sprache: Staatssprache „Dhivehi“
- Wirtschaft: Tourismus, Export von Trockenfisch, Kopra und Kokosfasern Landeswährung = Rufiyaa
- Bevölkerung : 240.000 Einwohner
- Hauptstadt: Malé mit etwa 105.000 Einwohnern
- Religion: Islam
- Klima: Tropisches Monsunklima, Temperaturen 24 – 30° C Jahresniederschlag 1600 mm
Inselleben
Mále ist der wirtschaftliche und politische Mittelpunkt der Malediven und seine ca. 105.000 Einwohner leben eng gedrängt auf einer Insel von etwa 1,5 qkm Fläche. Hier herrscht die Betriebsamkeit einer lebhaften Tropenstadt mit lauten Märkten, überfülltem Hafen voller Fischerboote, Handelsschiffe und Wassertaxis. Das bunte Durcheinander von Anwohnern, Ladenbesitzern, Arbeitern und Tagesausflüglern von den Touristeninseln steht in starkem Kontrast zur beschaulichen Ruhe, welche die übrigen Inseln der Malediven ausstrahlen. Die Bevölkerung auf Malé wächst so schnell, dass die Insel künstlich vergrößert werden musste, so wurden bereits mehr als 1/3 der derzeitigen Größe dem Meer abgerungen.
Die Hauptstadt – Malé
Die rund 270.000-köpfige Bevölkerung lebt weit verstreut auf ca. 200 Inseln. Eine eigenständige, homogene Kultur hält sie allerdings zusammen. Sämtliche Malediver sind Moslems und sprechen das Dhivehi. Was Besucher immer wieder beeindruckt, ist die echte Freundlichkeit und höfliche Zuvorkommenheit der Insulaner. Doch, obwohl man kaum irgendwo ein friedfertigeres Volk findet, verteidigen die Malediver ihre Unabhängigkeit eisern. Sie sind stolz darauf, dass ihr idyllisches Land nur einmal in seiner ganzen Geschichte unter Fremdherrschaft stand.





Sehenswürdigkeiten in Mále
Ein Volk von Seefahrern
Flughafeninsel – Hulhulé
Tauchreiseziel Malediven
Die Malediven sind eines der beliebtesten Reiseziele für Taucher: klares, wohltemperiertes Wasser und eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt. Bei diesen einzigartigen Bedingungen wird jeder Tauchgang zu einem interessanten Erlebnis. Um den hohen Anforderungen der Gäste gerecht werden zu können, wird nicht nur hoher Wert auf eine optimale Infrastruktur gelegt. Auch hat die maledivische Regierung für die Regenerierung der Natur 25 Schutzgebiete eingerichtet, die Tauchern zugänglich sind. Dies sind wunderschöne aber gefährdete Korallenriffe, Thilas und Riffkanäle.
Traumhafte Korallenriffe
Korallen haben diese einmaligen Riffe und Atolle im Indischen Ozean geschaffen. Egal ob man zum ersten Mal auf den Malediven taucht oder diese Unterwasserwelt bereits kennt – hier ist jeder Tauchgang ein unvergessliches Erlebnis. Einzigartige Korallenformationen und eine Farbenpracht der dort lebenden Fische lassen jeden Taucher immer wieder aufs Neue vor Begeisterung verzücken.
Leben unter Wasser







Grossfischrevier Malediven
Das Nordmale Atoll ist eines der bedeutendsten Atolle der Malediven. Hier befinden sich Malé, die Hauptstadt der Inselgruppe, sowie ein internationaler Flughafen auf der Insel Hulhulé, dem Wirtschaftszentrum der Malediven.
Nordmale ist eines der vom Tourismus am meisten erschlossenen Atolle. Hier findet man eine Vielzahl an renommierten Resorts und eine sehr gute Infrastruktur. Im Gegenzug sind durch den Tourismus die Grundstückspreise stark angestiegen, so dass eine Ansiedlung der Einheimischen auf diesem Atoll nahezu unmöglich wurde.
Das Nordmale Atoll weist eine Vielzahl der bekanntesten Tauchgebiete der Malediven auf. Es ist zudem dank einer Meeresenge relativ gut vor Mosunen geschützt, was sich besonders positiv auf die Fischgründe ausgewirkt hat und nebenbei viele Urlaubstaucher beruhigt. Neben wunderschönen Korallenriffen können geübte Taucher hier auch an faszinierenden Steilwänden entlang tauchen.
Nur 3 Kilometer nördlich des Nordmale-Atolls befindet sich das kleine Gaafaru-Atoll, bestehend aus den Inseln Gaafaru und Velifaru. Die beiden Atolle werden durch den Gaafaru-Kanal voneinander getrennt. Auf der östlich gelegenen Insel Gaafaru leben ungefähr 1000 Einwohner. Der Hauptwirtschaftszweig ist hier der Fischfang. Die Einheimischen auf Velifaru sind eher rar. Dafür fasziniert die Insel mit einem einzigartigen Riff, in dem Taucher unter anderem verschiedene Wracks erkunden können.